
Die Technologie von Defacto Technologies ergänzt die bestehenden EDA-Lösungen von Siemens, indem sie die durchgängige Kontinuität über den gesamten SoC-Entwurfslebenszyklus hinweg erweitert – vom frühen Entwurfsdesign bis hin zur nachgelagerten Implementierung, Verifikation und Freigabe. Das kombinierte Angebot unterstützt fortschrittliche Entwurfs-Workflows und ermöglicht die Automatisierung von Prozessabläufen in den Bereichen Konnektivität, Timing-Beschränkungen und Power-Intent.
„Mit Defacto Technologies stärken wir unsere Fähigkeit, Kunden bei der Automatisierung der SoC-Entwicklung zu unterstützen und bereits früh im Entwicklungszyklus zuverlässige Designabläufe zu etablieren“, sagte Ankur Gupta, Executive Vice President, IC Portfolio, Siemens EDA, Siemens Digital Industries Software. „Durch die Erweiterung der durchgängigen Kontinuität über den gesamten SoC-Entwicklungslebenszyklus hinweg helfen wir Halbleiterteams, die Komplexität zu bewältigen, die Produktivität zu steigern und frühzeitig fundierte Designentscheidungen zu treffen, was schnellere Innovationen und qualitativ hochwertigere Ergebnisse ermöglicht.“
„Der Beitritt zu Siemens stellt einen wichtigen nächsten Schritt für unser Unternehmen und unsere Kunden dar“, sagte Chouki Aktouf, Chief Executive Officer bei Defacto Technologies. „Dieses neue Kapitel eröffnet unseren Kunden bedeutende Chancen, indem es unsere fundierte Expertise in der SoC-Designautomatisierung mit der Breite des EDA-Portfolios von Siemens verbindet. Gemeinsam wollen wir Ingenieurteams dabei unterstützen, komplexe Arbeitsabläufe zu vereinfachen, die Produktivität zu steigern und Innovationen in der gesamten Halbleiter- und Elektronikbranche zu beschleunigen.“
Da Halbleiterunternehmen von monolithischen Designs auf Chiplet-basierte und hochgradig konfigurierbare SoC-Architekturen umsteigen, wächst die Anzahl der IP-Blöcke und Verbindungen weiterhin rasant. Manuelle SoC-Assemblierungsprozesse werden zunehmend zeitaufwändiger und fehleranfälliger, was die Nachfrage nach Automatisierung bereits in der frühen RTL-Designphase steigert. Die Technologie von Defacto Technologies begegnet dieser Herausforderung durch die Automatisierung der SoC-Assemblierung, der Design-Restrukturierung und des Power-Intent-Managements mithilfe einer einheitlichen, persistenten Designdatenbank.
Defacto Technologies wurde 2003 gegründet, hat seinen Sitz in Grenoble, Frankreich, und entwickelt Software für die automatisierte Erstellung von SoC-Designs mit Schwerpunkt auf dem Design auf Register-Transfer-Ebene. Die Bedingungen der Übernahme wurden nicht bekannt gegeben. Weitere Informationen zum EDA-Portfolio von Siemens und seinem Ansatz für Innovationen im Halbleiterdesign finden Sie unter https://blogs.sw.siemens.com/digital-design-creation-platform/2026/07/21/siemens-acquires-defacto-technologies-transforming-soc-design-with-powerful-re-use-and-assembly-automation-technology/
Siemens Digital Industries Software unterstützt Unternehmen jeder Größe bei der digitalen Transformation mit Software, Hardware und Services der Siemens Xcelerator Business Platform. Die Software von Siemens und der umfassende digitale Zwilling ermöglichen es Unternehmen, ihre Entwurfs-, Konstruktions- und Fertigungsprozesse zu optimieren, um die Ideen von heute in nachhaltige Produkte der Zukunft zu verwandeln. Vom Chip bis zum Gesamtsystem, vom Produkt bis zum Prozess, über alle Branchen hinweg. Siemens Digital Industries Software– Accelerating transformation.
Siemens Digital Industries (DI) unterstützt Unternehmen jeder Größe in der Prozess- und Einzelfertigungsindustrie dabei, ihre digitale und nachhaltige Transformation entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu beschleunigen. Das hochmoderne Automatisierungs- und Softwareportfolio von Siemens revolutioniert das Design, die Realisierung und die Optimierung von Produkten und der Produktion. Und mit Siemens Xcelerator – der offenen digitalen Geschäftsplattform – wird dieser Prozess noch einfacher, schneller und skalierbarer. Gemeinsam mit unseren Partnern und dem Ökosystem ermöglicht Siemens Digital Industries Kunden, ein nachhaltiges digitales Unternehmen zu werden. Siemens Digital Industries beschäftigt weltweit rund 70.000 Mitarbeiter.
Die Siemens AG (Berlin und München) ist ein führendes Technologieunternehmen mit Fokus auf die Felder Industrie, Infrastruktur, Mobilität und Gesundheitswesen. Anspruch des Unternehmens ist es, Technologie zu entwickeln, die den Alltag verbessert, für alle. Indem es die reale mit der digitalen Welt verbindet, ermöglicht es den Kunden, ihre digitale und nachhaltige Transformation zu beschleunigen. Dadurch werden Fabriken effizienter, Städte lebenswerter und der Verkehr nachhaltiger. Als führendes Unternehmen im Bereich industrieller Künstlicher Intelligenz nutzt Siemens sein umfassendes Fachwissen, um KI – einschließlich generativer KI – auf reale Anwendungen zu übertragen und entwickelt KI-Lösungen für Kunden aller Branchen, die einen echten Mehrwert bieten. Siemens ist mehrheitlicher Eigentümer des börsennotierten Unternehmens Siemens Healthineers, einem weltweit führenden Anbieter von Medizintechnik, der Pionierarbeit im Gesundheitswesen leistet. Für jeden Menschen. Überall. Nachhaltig.
Im Geschäftsjahr 2025, das am 30. September 2025 endete, erzielte der Siemens-Konzern einen Umsatz von 78,9 Milliarden Euro und einen Gewinn nach Steuern von 10,4 Milliarden Euro. Zum 30.09.2025 beschäftigte das Unternehmen auf fortgeführter Basis weltweit rund 318.000 Menschen.
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