SpaceX kauft Anysphere für 60 Mrd Dollar; Startup Phoenix bietet ausgelaufene Chipmodelle an; Rapidus auf Partnersuche in Europa
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SpaceX kauft Anysphere für 60 Mrd Dollar; Startup Phoenix bietet ausgelaufene Chipmodelle an; Rapidus auf Partnersuche in Europa
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Die wichtigsten News, Trends und Entwicklungen der nationalen und internationalen Halbleiterindustrie – kompakt, prägnant und verständlich aufbereitet. Das ist „What’s Chippening“, der News-Podcast aus dem Herzen der europäischen Mikroelektronik, dem Silicon Saxony.
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Mit mehr als 2.100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern vor Ort haben die 20. Silicon Saxony Days 2026 eine neue Dimension erreicht. Erstmals fand die Veranstaltung über drei Tage statt und entwickelte sich damit zu einem der bedeutendsten Hightech-Treffen Europas.
Vertreterinnen und Vertreter aus Industrie, Wissenschaft, Politik und Start-up-Ökosystemen diskutierten aktuelle Entwicklungen rund um Halbleiter, Software, Künstliche Intelligenz, Quantum Computing, Chipdesign und digitale Transformation. Besonders deutlich wurde dabei die Rolle der Silicon Saxony Days als europäischer Treffpunkt für Vernetzung, Austausch und strategische Zusammenarbeit.
Internationale Sichtbarkeit erhielt die Veranstaltung durch 14 Wirtschafts- und Innovationsdelegationen aus Europa, Nordamerika und Asien. Insgesamt waren Gäste aus 35 Nationen und fünf Kontinenten vor Ort. Taiwan war Special Partner der Silicon Saxony Days, zudem trafen sich die Mitglieder der Silicon Europe Alliance und IPCEI ME/CT in Dresden. Auch sieben Chips Competence Center, die Pilotlinien APECS und NanoIC sowie Vertreterinnen und Vertreter der European Chips Design Platform waren beteiligt.
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Sachsens Halbleiter- und Softwarebranche wächst gegen den allgemeinen Trend und schafft rund 1.500 neue Arbeitsplätze. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einem Zuwachs von knapp zwei Prozent. Das Wachstum verteilt sich nahezu gleichmäßig auf die Halbleiterindustrie und die Softwarebranche.
Die Zahlen zeigen, dass die Investitionen der vergangenen Jahre zunehmend Wirkung entfalten. Während viele Branchen weiterhin unter der schwachen Konjunktur leiden, wächst die Hightech-Industrie in Sachsen weiter und schafft hochwertige Arbeitsplätze. Damit bestätigt die Branche ihre Rolle als einer der wichtigsten Wachstumsmotoren des Freistaates.
Neben den großen Fabrikprojekten investieren zunehmend auch mittelständische Unternehmen entlang der gesamten Halbleiterwertschöpfungskette in neue Standorte, Kapazitäten und Dienstleistungen. Dazu zählen Anbieter von Reinraum- und Fabrikinfrastruktur, Spezialgasen, Chemikalienversorgung, Messtechnik, Automatisierung, Robotik, Abgas- und Abwasserbehandlung sowie industrielle KI-Lösungen.
👉 Pressemeldung zum Wachstum von Silicon Saxony
Die Silicon Saxony Days standen 2026 auch im Zeichen eines besonderen Jubiläums: Silicon Saxony feiert sein 25-jähriges Bestehen. Das Netzwerk wurde im Jahr 2000 gegründet und hat sich seitdem zu einem der führenden Hightech-Ökosysteme Europas entwickelt.
In den vergangenen Jahren ist Silicon Saxony deutlich gewachsen. Die Mitgliederzahl und die Teamgröße haben sich in diesem Zeitraum spürbar erhöht. Zugleich reicht die Wirkung des Netzwerks inzwischen weit über Sachsen hinaus. Neben der starken regionalen Verankerung gewinnt Silicon Saxony zunehmend auch deutschlandweit und international an Bedeutung.
Besonders sichtbar wurde in diesem Jahr, dass Silicon Saxony nicht nur in der Mikroelektronik verwurzelt ist, sondern seit vielen Jahren auch die Softwareindustrie einbindet. Die Verbindung von Halbleitern, Software, Künstlicher Intelligenz und industrieller Anwendung bleibt ein zentraler Faktor für die weitere Entwicklung des Standorts.
👉 Mehr zu 25 Jahren Silicon Saxony
SpaceX hat das KI-Startup Anysphere, Entwickler des Programmierassistenten Cursor, für 60 Milliarden US-Dollar in einem reinen Aktientausch übernommen.
Cursor zählt zu den Anwendungen, mit denen KI bereits konkret in Entwicklungsprozessen eingesetzt wird. Die Übernahme ergänzt die KI-Aktivitäten im Umfeld von Elon Musk um ein Werkzeug für softwaregestützte Entwicklung und Programmierunterstützung.
👉 Meldung bei heise online lesen
Viele kritische Systeme in Verteidigung, Luftfahrt, Industrie, Energie, Verkehr und Infrastruktur basieren auf sogenannten Legacy Chips. Diese älteren Halbleiter werden teilweise seit Jahren oder Jahrzehnten nicht mehr produziert, müssen in bestehenden Systemen aber oft noch lange weiterbetrieben werden.
Phoenix Semiconductors hat sich darauf spezialisiert, abgekündigte Chips nachzubauen, ohne die ursprünglichen Fertigungsprozesse oder Wafer zu benötigen. Dafür setzt das Unternehmen auf moderne Design-, Reverse-Engineering- und Packaging-Methoden. Der Ansatz zeigt, dass Versorgungssicherheit und langfristige Verfügbarkeit älterer Komponenten ein wichtiger Teil resilienter Halbleiter-Lieferketten sind.
👉 Beitrag bei IEEE Spectrum lesen
Rapidus baut seine europäischen Kontakte aus und hat im Juni 2026 Vereinbarungen mit Partnern in Großbritannien und Italien bekannt gegeben. Dabei geht es um Kooperationen im Bereich künftiger Halbleiterfertigung.
Die Vereinbarungen wurden im Rahmen technischer Kooperationsstrukturen geschlossen. In Großbritannien betrifft dies das UK Semiconductor Centre, in Italien die Chips-IT Foundation. Die Schritte zeigen, dass Rapidus den Austausch mit europäischen Akteuren der Halbleiterwertschöpfungskette vertieft.
👉 Rapidus-Meldung zur Kooperation mit Italien lesen
👉 Rapidus-Meldung zur Kooperation mit Großbritannien lesen
👉 SEMI 3D & System Summit in Dresden
👉 International Conference on IC Design and Technology
👉 41st Mask and Lithography Conference in Jena
👉 From Chips Act 2.0 to Impact: The Next Chapter for Europe’s Semiconductor Ecosystem
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