Dass gerade kleinteilige internationale Lieferketten überdacht werden müssen, hat sich bereits im Zuge der Corona-Pandemie gezeigt. Diese Problematik verschärft sich nun mit dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine. Es ist das erklärte Ziel der EU-Kommission, der deutschen Bundes- und der sächsischen Landesregierung, die europäische Wirtschaft unabhängiger von Importen zu machen. Lieferketten von Rohstoffen, Energie- und Zulieferprodukten sollen umgestellt und damit stabilisiert werden. Die sächsische Halbleiterindustrie besitzt dafür eine strategische Bedeutung. Sachsens stellvertretender Ministerpräsident und Wirtschaftsminister sprach nun im Bunderat zum Thema „Vorschlag für eine Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rates zur Schaffung eines Rahmens für Maßnahmen zur Stärkung des europäischen Halbleiter-Ökosystems (Chips-Act)“.
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