24. März 2026. Große Resonanz auf Delegationsreise in Wirtschaft, Wissenschaft und Politik
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24. März 2026. Große Resonanz auf Delegationsreise in Wirtschaft, Wissenschaft und Politik
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Die Landeshauptstadt Dresden zieht ein durchweg positives Fazit ihrer jüngsten Delegationsreise vom 15. bis 21. März 2026 nach Taiwan. Auf zwei internationalen Smart-City-Konferenzen erhielt Dresden mit seinen innovativen Projekten in der Stadtentwicklung und bei lokalen Unternehmen große Aufmerksamkeit. Oberbürgermeister Dirk Hilbert präsentierte die Stadt bei den internationalen Smart City-Konferenzen „Net Zero City Leaders Summit“ und dem „Taipei International Cities Forum“, zu dem Dresden als einziger europäischer Vertreter eingeladen war.
Oberbürgermeister Dirk Hilbert: „Wir müssen uns im internationalen Vergleich nicht verstecken. Die Dresdner Smart-City-Projekte und Vorhaben zur Nutzung künstlicher Intelligenz stießen in Taiwan auf enorme Resonanz. Entsprechend groß war das Interesse aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft in Taiwan, diese Themen gemeinsam weiterzuentwickeln, wie etwa die Verknüpfung der EUDI- und der Taiwan-Wallet.“

So wurde im Rahmen der Reise vereinbart, die Zusammenarbeit bei digitalen Identitäten voranzutreiben. Ein konkretes Ziel ist es, die Nutzungsfähigkeit zwischen der europäischen EUDI-Wallet und der Taiwan-Wallet herzustellen. Dies soll es Bürgern und Geschäftsreisenden künftig ermöglichen, digitale Dokumente und Identitätsnachweise grenzüberschreitend und rechtssicher zu nutzen.
Prof. Dr. Michael Breidung, Leiter des städtischen Eigenbetriebs IT und Teilnehmer der Delegation: „Die elektronische Brieftasche ist sowohl in Europa als auch in Taiwan aktuell in der Einführungsphase. Für eine gegenseitige Anerkennung sind noch viele technische und regulatorische Fragen zu klären. Aber das Ziel, den Austausch zwischen Dresden und Taiwan digital zu erleichtern, lohnt diesen Weg allemal“.
Mit der Konzernspitze des weltweit führenden Auftragsfertiger für Mikroelektronik TSMC, der aktuell in Dresden für zehn Milliarden Euro eine Chipfabrik aufbaut, tauschte sich die Delegation über den planmäßig verlaufenden Projektfortschritt aus. Außerdem erhielt die Gruppe vertiefte Einblicke in die Nachhaltigkeitsstrategie von TSMC. Im Fokus steht der schonende Umgang mit der Ressource Wasser und die Abwasserbehandlung in der Chipproduktion.
Mit der taiwanischen Hauptstadt Taipeh unterzeichnete Oberbürgermeister Dirk Hilbert ein Memorandum of Understanding (MoU), das die Kooperation in den Bereichen Halbleiterindustrie, Smart City und Bildung festschreibt. Bereits im September 2025 wurde eine solche Vereinbarung mit der Stadt Kaohsiung abgeschlossen. Im Rahmen der jüngsten Reise tauschte sich die Dresdner Delegation mit der Stadtspitze von Kaohsiung über die bereits erfolgte Vernetzung vor allem im Bildungsbereich aus.
Zum Abschluss traf die Delegation im National Biotechnology Research Park in Taipeh die Institutsleitungen der dortigen Biotechnologie-Einrichtungen. Auch hier wurde vereinbart, neue Kontakte zwischen Taiwan und Dresden zu knüpfen, denn mit seinem Exzellenzcluster verfügt Dresden auch auf diesem Gebiet über Spitzenkompetenzen.
Stadträtin Kristin Sturm-Karls sowie die Stadträte Patrick Probst, Matteo Böhme und Tilo Kießling ziehen ein durchweg positives Fazit: „Vor dem Hintergrund der strategischen Ausrichtung des Wirtschaftsstandortes Dresden ist Taiwan ein wichtiger Partner. Damit die für die Intensivierung dieser Partnerschaft notwendigen Ratsbeschlüsse auch weiterhin zielgerichtet und schnell gefasst werden können, war es wichtig, dass Mitglieder des Stadtrates sich vor Ort ein Bild machen konnten. Es war beeindruckend zu erleben, welche Sichtbarkeit Dresden bereits in Taiwan hat.“
Die Präsenz der Dresdner Delegation in Taiwan stieß dort auf ein überwältigendes und breit gefächertes Medienecho. Zahlreiche führende taiwanische Leitmedien – darunter die Taipei Times, Taiwan News sowie die staatliche Nachrichtenagentur CNA – berichteten ausführlich über den Besuch. Besonders die Unterzeichnung des Memorandum of Understanding (MoU) zwischen Dresden und Taipeh wurde als strategischer Meilenstein für die europäisch-asiatische Zusammenarbeit gewertet. Dresden wurde als Zentrum des „Silicon Saxony“ und zentraler Partner für die globale Halbleiterstrategie Taiwans porträtiert. Die Reise der Dresdner Delegation wurde in den taiwanischen Medien als wichtiger Schritt gewertet, um die wirtschaftliche und technologische Achse zwischen Sachsen und Taiwan langfristig zu sichern.
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