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Fraunhofer IPMS: Wissenschaftliche Zusammenarbeit mit Universitäten in Taiwan deutlich ausgeweitet

Die Technische Universität Dresden und das Fraunhofer-Institut für Photonische Mikrosysteme (IPMS) haben in Taiwan im Beisein von Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow mit mehreren Universitäten in Taipeh und Hsinchu konkrete Vereinbarungen zur wissenschaftlichen Zusammenarbeit getroffen.

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Die Technische Universität Dresden und das Fraunhofer-Institut für Photonische Mikrosysteme (IPMS) haben in Taiwan im Beisein von Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow mit mehreren Universitäten in Taipeh und Hsinchu konkrete Vereinbarungen zur wissenschaftlichen Zusammenarbeit getroffen.

Partnereinrichtungen der TU Dresden sind die National Taiwan University (NTU) und die National Taiwan University of Science an Technology (Taiwan Tech) in Taipeh sowie die National Tsing Hua University (NTHU) in Hsinchu. Das Fraunhofer IPMS kooperiert künftig mit der National Yang Ming Chiao Tung University (NYCU).

Verabredet wurden unter anderem:

  • gemeinsame Forschungsaktivitäten im Bereich der Mikroelektronik und Halbleitertechnologien
  • Aufbau gemeinsamer Studiengänge
  • Austausch von Lehrkräften und gemeinsame Vorlesungen
  • gegenseitige Erleichterung der Zulassung qualifizierter Studierender
  • Austausch von Forscherinnen und Forschern
  • Schüleraustauschprogramm
  • Durchführung von Verbundforschungsprojekten
  • Durchführung von Vorträgen und Organisation von Symposien und Konferenzen
  • Austausch von akademischen Informationen und Materialien

Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow hatte zuvor mit den National Applied Research Laboratories (NARLabs) des taiwanesischen Wissenschaftsministeriums ein Arrangement zur vertieften Zusammenarbeit der beiden Hochtechnologie-Regionen Sachsen und Taiwan unterzeichnet. (vgl. Pressemitteilung)

Zu den getroffenen Vereinbarungen der TU Dresden und des Fraunhofer IPMS sagte Gemkow:
"Mit den Verabredungen wird die sächsisch-taiwanesische Kooperation konkret mit Leben gefüllt. Sowohl das Mikroelektronikcluster in Sachsen als auch das Hightech-Cluster in Taiwan werden nach meiner Überzeugung spürbar von der Vernetzung profitieren, sowohl in der Technologie-Entwicklung als auch im akademischen Austausch. Beides wird wiederum die Industriestrukturen stärken und helfen, die Spitzenposition bei Halbleiterprodukten aus Europa und Taiwan zu halten. Ich danke allen Beteiligten für das große Engagement."

Die Rektorin der TU Dresden, Frau Professor Ursula M. Staudinger sagte im Anschluss:
"Die TU Dresden als Exzellenzuniversität und eine der beliebtesten deutschen Universitäten für internationale Studierende verstärkt durch diese Partnerschaften weiter ihren internationalen Studierendenaustausch und die internationalen Kooperationen in Forschung und Lehre."

Dr. Thomas Kämpfe vom Fraunhofer IPMS ergänzt:
"Der Abschluss der Kooperationsvereinbarung mit der National Yang Ming Chiao Tung University (NYCU) ist ein wichtiger Schritt für das Fraunhofer IPMS. Damit gewinnen wir einen starken Forschungspartner in dem Land, das die modernsten Halbleiter der Welt produziert. Insbesondere mit dem International College of Semiconductor Technology der NYCU sind gemeinsame Forschungsprojekte, Publikationen und der Austausch von wissenschaftlichem Personal geplant. Wir streben eine enge Zusammenarbeit in der Mikroelektronikforschung vor allem im Bereich Speicherentwicklung und Zuverlässigkeitsuntersuchungen an."

Rahmen
Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der sächsischen Wissenschaftslandschaft besucht Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow vom 18. – 20. April die Republik China (Taiwan). Ziel ist die Stärkung der Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Mikroelektronik-Forschung sowie die Vertiefung der Beziehungen der wissenschaftlichen Einrichtungen beider Länder. Begleitet wird der Minister unter anderem von der Rektorin der TU Dresden, Frau Prof. Ursula M. Staudinger und weiteren Vertretern der Universität sowie Repräsentanten des Fraunhofer-Instituts für Photonische Mikrosysteme (IPMS).

Weiterführende Links

www.ipms.fraunhofer.de

Foto: Fraunhofer IPMS

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