Legionellen sind gefährliche Keime im Trinkwasser, die beim Duschen oder Händewaschen eingeatmet werden und grippeähnliche Symptome, im schlimmsten Fall bis hin zur Lungenentzündung, hervorrufen können. Besonders die warmen Wasserleitungen in Gebäuden bieten Legionellen optimale Bedingungen. Ob und in welcher Konzentration Legionellen im Trinkwasser vorhanden sind, lässt sich entsprechend der Vorgaben der deutschen (zukünftig: europäischen) Trinkwasserrichtlinie bisher nur mit einem Labortest prüfen, dessen Auswertung bis zu drei Wochen in Anspruch nimmt. Diese Kontroll-Lücke wollen die Projektpartner im BMBF-Projekt „LEGIOPLAS“ schließen – mit der Entwicklung eines mobilen Messsystems zum Schnellnachweis von Legionellen, das direkt an der Trinkwasserinstallation zum Einsatz kommt.
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