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Fraunhofer IVV: Intelligent verpackt! – Hightech aus Dresden für den Weltmarkt

12. März 2026. Fraunhofer IVV feiert Innovationscluster mit TU Dresden und bringt neuen KI-Agenten für den Verpackungsmarkt an den Start

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Offizielles Gruppenfoto: Von links nach rechts: Prof. Axel Müller-Groeling (Fraunhofer-Vorstand), Dr. Marc Mauermann (stellv. Leiter Institutsteil Verarbeitungstechnik Fraunhofer IVV), Prof. Ursula Staudinger (TUD Rektorin), Michael Kretschmer (Ministerpräsident des Freistaates Sachsen), Dr. Egbert Röhm (Geschäftsführer Theegarten-PacTec), Prof. Jens Majschak (Institutsleiter Fraunhofer IVV), Prof. Andrea Büttner (Geschäftsführende Institutsleiterin Fraunhofer IVV), © Fraunhofer IVV/Robert Lohse

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Gemeinsam bilden die Professur für Verarbeitungsmaschinen und Verarbeitungstechnik der Technischen Universität Dresden (TUD) und das Fraunhofer Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung IVV ein Zentrum für Lebensmittelverarbeitung und Verpackung. Mit der Veranstaltung „100 Jahre Innovationen in Verarbeitungstechnik und Verpackung“ eröffnen beide Partner die Feierlichkeiten zu einem besonderen Doppeljubiläum: 70 Jahre Lehre an der TUD und 30 Jahre Fraunhofer IVV am Standort Dresden. Zugleich setzt die jüngste Entwicklung dieses besonderen „Verpackungs-Hubs“ neue Impulse für die digitale Zukunft der Branche: Für das Dresdner Unternehmen Theegarten-Pactec GmbH & Co. KG – Weltmarktführer im Bereich der Süßwarenverpackung – realisierten die Forschenden einen KI-Agenten, der die Entwicklung und Inbetriebnahme von Verpackungsmaschinen digital neu denkt.

TUD-Rektorin Prof. Staudinger zeigt sich überzeugt: „In Dresden profitieren wir von dem einzigartigen Forschungsökosystem des DRESDEN-concept Science and Innovation Campus, zu dem auch das Fraunhofer IVV gehört. Zu den verbindenden Forschungsschwerpunkten zählt die Entwicklung nachhaltiger Produktionsprozesse – ebenso wie der Transfer der daraus entstehenden Innovationen in Wirtschaft und Gesellschaft. Nachhaltige Verpackungslösungen, die hier gemeinsam entwickelt werden, finden bereits heute Anwendung bei internationalen Marktführern. Das entspricht unserem Selbstverständnis als Exzellenzuniversität: Spitzenforschung nicht nur voranzutreiben, sondern daraus konkrete Lösungen für zentrale Herausforderungen unserer Zeit wie Ressourcenknappheit und Klimawandel zu entwickeln.“

Fraunhofer-Vorstand Prof. Müller-Groeling ergänzt: „30 Jahre Fraunhofer IVV in Dresden stehen für exzellente Forschung, innovative Lösungen und den unermüdlichen Einsatz für Industrie und Gesellschaft. Es ist ein besonderer Moment, diese Erfolgsgeschichte gemeinsam mit der TU Dresden und unseren Partnern zu feiern.“

„Das Fraunhofer IVV und die TU Dresden zeigen eindrucksvoll, wie zielgerichtet Spitzenforschung und Industrie im Freistaat Sachsen mit den Hochschulen zusammenarbeiten“, betont auch der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer. „Durch den engen Schulterschluss mit den Unternehmen entsteht genau der Nährboden, den ein moderner Wirtschaftsstandort braucht. Innovationscluster wie der Dresdner „Verpackungs-Hub“ stärken Sachsens Wettbewerbsfähigkeit in Zukunftsfeldern wie nachhaltiger Produktion, neuen Materialien und Künstlicher Intelligenz.“

„Das Institut ist heute ein leuchtendes Beispiel dafür, wie Forschung und Entwicklung in konkrete Anwendungen überführt werden.“, sagt Sachsens Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow. „Es ist Transfer in Hochtechnologie-Produkte, die sich erfolgreich am Markt etablieren können. Gleichzeitig werden die in der Forschung gewonnenen Erkenntnisse direkt in die Lehre an der TU Dresden übertragen. Für die Fortschreibung dieser Erfolgsgeschichte wünsche ich dem Fraunhofer IVV auch weiterhin alles Gute.”

Zentrum für Fachkräfte und Start-ups von morgen

Von KI-gestützten Verfahren für die Wissenssicherung in Industrie- und Handwerksbetrieben über smarte Verpackungslösungen bis hin zu nachhaltiger Lebensmittelverarbeitung: Seit Jahrzehnten arbeiten das Fraunhofer IVV und die TUD in enger Kooperation mit Partnern aus Industrie und Wirtschaft an resilienten Ernährungsstrategien und zukunftsfähigen Verpackungskonzepten.

„Wir bilden hochqualifiziertes Fachpersonal aus und schaffen zugleich eine direkte Brücke von der universitären Forschung in die wirtschaftliche Anwendung“, kommentiert Prof. Jens Majschak, der als Inhaber der Professur an der TU Dresden sowie als Institutsleiter des Fraunhofer IVV beide Einrichtungen in Personalunion vertritt. „Daraus sind in den letzten Jahren erfolgreiche Ausgründungen entstanden, wie beispielsweise die watttron GmbH, die sich von einem Dresdner Start-up zu einem international erfolgreichen Unternehmen für Verpackungstechnologien und Digitalisierung entwickelt hat.“

Strategischer Dialog mit Wirtschaft und Politik

Stimmen aus der Wirtschaft sind auch während der gemeinsamen Jubiläumsveranstaltung am 12. März prominent vertreten. Das Symposium lockt Vertreter und Vertreterinnen internationaler Großunternehmen wie des Konsumgüter-Konzerns Procter & Gamble Company nach Dresden, die sich über anwendungsnahe Technologien entlang der gesamten Wertschöpfungskette austauschen – von innovativen Verfahren der Lebensmittelverarbeitung über Digitalisierung und Automatisierung in Maschinen und Anlagen bis hin zu nachhaltigen Verpackungskonzepten. Während ihrer Besichtigung der Technika des Fraunhofer-Institutes im Vorfeld der Festveranstaltung konnten sich auch der sächsische Ministerpräsident, Michael Kretschmer, die Rektorin der TUD, Prof. Ursula Staudinger, sowie Fraunhofer-Vorstand, Prof. Axel Müller-Groeling, ein Bild der aktuellen Entwicklungen des „Verpackungs-Hubs“ machen, darunter KI-gestützte Tools und Services sowie ein neues Hochgeschwindigkeitsverfahren zur Verpackungsversiegelung.

Digitale Lösung für Weltmarktführer in der Verpackungsbranche

Die nächste technologische Neuheit hält das Fraunhofer-Institut schon bereit: Seit kurzem dokumentiert und analysiert ein KI-Agent die Inbetriebnahme der Maschinen des Verpackungs-Herstellers Theegarten-Pactec. Die von IVV-Experten – darunter auch Promovierende der TU Dresden – entwickelte Software „begleitet“ die Fachkräfte des Unternehmens auf ihren Einsätzen um die ganze Welt: Wenn der Marktführer für Schokoriegel- und Bonbonverpackungen seine Anlagen an Kunden rund um den Globus ausliefert, übernimmt das firmeneigene Montageteam auch deren Inbetriebnahme. Wie genau diese von statten geht, etwaige Besonderheiten der Maschine oder noch zu erledigende Aufgaben halten die Unternehmensmitarbeiter dabei in einem Bericht fest. „Von handschriftlichen Dokumenten bis hin zur PDF-Datei in den verschiedensten Sprachen hatten wir bisher einen sehr variablen Rücklauf an Berichten“, erzählt Theegarten-Geschäftsführer, Dr. Egbert Röhm.

Hier setzt der speziell entwickelte KI-Agent an, mit dessen Hilfe alle Arten von Dokumenten digitalisiert und einheitlich analysiert werden können. Anschließend prüft die KI die Berichte auf Vollständigkeit und weist das Personal aktiv auf etwaige Lücken hin. Schrittweise entsteht so eine umfassende Datenbasis, die dem Unternehmen als strategische Ressource dient, um Prozesse gezielt zu verbessern und Effizienzpotenziale zu erschließen. Die KI fungiert dabei wie ein intelligenter Ansprechpartner für Fragen zur Inbetriebnahme und hilft, häufige Ursachen für Störungen zu identifizieren. „Uns eröffnet sich so ein vollkommen neuer Datenpool, ein Erfahrungsschatz an Wissen und Fakten, welchen wir zukünftig sogar schon bei der Neu- und Weiterentwicklung von Verpackungsmaschinen einsetzen können, um den gängigsten Herausforderungen zu begegnen“, zeigt sich Herr Dr. Röhm begeistert.

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Zur Veranstaltung „100 Jahre Innovationen in Verarbeitungstechnik und Verpackung“

Es handelt sich um eine Veranstaltung der TU Dresden mit freundlicher Unterstützung ihres Kooperationspartners Fraunhofer IVV.

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Über das Fraunhofer IVV

Das Fraunhofer-Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung IVV ist führend in der angewandten Forschung für die gesicherte Versorgung mit hochwertigen Lebensmitteln und für nachhaltige Verpackungssysteme. Die rund 350 Forschenden arbeiten an wegweisenden Produkten, Verfahren und Technologien in den Bereichen Lebensmittel, Verpackung, Produktwirkung, Verarbeitungsmaschinen sowie Recycling und Umwelt.

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Über die Technische Universität Dresden (TUD)

Die Technische Universität Dresden (TUD) zählt als Exzellenzuniversität zu den leistungsstärksten Forschungseinrichtungen Deutschlands. Mit 29.000 Studierenden und 8.500 Mitarbeitenden, 122 Studiengängen und 17 Fakultäten gehört sie zu den größten technisch ausgerichteten Universitäten des Landes. Als TUD | The Collaborative University lebt sie Zusammenarbeit über die Grenzen von Disziplinen, Organisationen und Ländern hinweg – im engen Austausch mit Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft. Die TUD steht für ein Selbstverständnis, das wissenschaftliche Exzellenz mit Innovationskraft und regionale Verantwortung mit globaler Orientierung verbindet – collaborative. inventive. transformative. engaged.

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Weiterführende Links

👉 Zur Originalmeldung

👉 https://www.ivv.fraunhofer.de/

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