31.03.2026. Mit dem Start des gemeinsamen Forschungsprojekts CommUnity setzen die Technische Universität Dresden (TUD) und die Technische Universität München (TUM) einen weiteren Meilenstein in der Kommunikationsforschung.
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31.03.2026. Mit dem Start des gemeinsamen Forschungsprojekts CommUnity setzen die Technische Universität Dresden (TUD) und die Technische Universität München (TUM) einen weiteren Meilenstein in der Kommunikationsforschung.
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Ziel des Projekts ist es, die nächste Generation von Kommunikationssystemen zu entwickeln, die technologische Souveränität, Widerstandsfähigkeit und gesellschaftlichen Wohlstand fördern.
CommUnity vereint die fortschrittlichsten Forschungsbereiche der Kommunikationstechnologie – darunter KI-gestützte resiliente und energieeffiziente 6G-Mobilfunknetze, Quantenkommunikation und molekulare Kommunikation – in einem innovativen Konzept. Ziel ist es, eine flexible Toolbox mit interoperablen Technologien, Architekturen und Designprinzipien zu entwickeln, welche sich an die sich wandelnden Anforderungen der Gesellschaft anpassen lässt.
„CommUnity steht für Shared Prosperity – also für Technologien, die nicht nur Spitzenanwendungen ermöglichen, sondern der Allgemeinheit zugutekommen. Der Mobilfunk hat gezeigt, wie Infrastruktur Wohlstand breit zugänglich machen kann. Bei Künstlicher Intelligenz ist diese breite Teilhabe heute noch keine Selbstverständlichkeit: Nutzen, Kontrolle und Wertschöpfung konzentrieren sich oft auf wenige. CommUnity setzt genau hier an. Wir entwickeln Kommunikationstechnologien mit integrierter KI, die offen, effizient und vertrauenswürdig sind – und die den Zugang zu KI-gestützter Kommunikation in die Breite tragen. So wird aus KI eine Infrastruktur für alle“, erklärt Professor Frank Fitzek, Koordinator des Projekts an der TUD.
CommUnity geht bewusst über lineare Weiterentwicklungen hinaus und widmet sich disruptiven Forschungsfeldern, die für Unternehmen derzeit noch als zu risikobehaftet gelten. Durch den Aufbau von Testbeds und Demonstratoren schafft das Projekt offene Zugangsstrukturen, die es Unternehmen – von Großkonzernen bis hin zu Startups – ermöglichen, neue Technologien frühzeitig zu erproben.
„Durch offene Testbeds und Demonstratoren schaffen wir ein Ökosystem, das Grundlagenforschung mit industrieller Wertschöpfung verbindet und langfristige Innovationen ermöglicht. Wir geben somit der Industrie und der Gesellschaft Werkzeuge an die Hand, um die Herausforderungen der digitalen Transformation erfolgreich zu meistern. Einige dieser Technologien werden künftig entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit ganzer Industriezweige in Deutschland sein“, ergänzt Professor Holger Boche, Koordinator des Projekts an der TUM.
CommUnity stellt sich eine Zukunft vor, in der Kommunikationssysteme nicht nur technologische Erweiterungen sind, sondern die Gesellschaft durch technologische Souveränität und gemeinsamen Wohlstand (Shared Prosperity) stärken. Mit einem klaren Fokus auf den Transfer in die Industrie und zu Startups wird das Projekt von Beginn an praxisnah ausgerichtet.
Das Projekt wird vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) mit einer Fördersumme von 15 Millionen Euro gefördert und läuft bis Ende Dezember 2029.
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