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SupraTix ist Preisträger beim DNN Wirtschaftspreis 2026 und belegt den zweiten Platz

Zehn Jahre nach der Gründung wird die Dresdner SupraTix GmbH beim DNN Wirtschaftspreis „So geht’s aufwärts“ ausgezeichnet. Der zweite Platz würdigt einen Weg, auf dem aus digitalem Lernen ein Technologieökosystem für Wissen, Künstliche Intelligenz und industrielle Arbeitsprozesse geworden ist.

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Dresden, 03. Oktober 2026 – Die SupraTix GmbH ist Preisträger des DNN Wirtschaftspreises 2026 und erreicht den zweiten Platz. Für das Dresdner Technologieunternehmen fällt die Auszeichnung in ein besonderes Jahr. Vor zehn Jahren, am 4. April 2016, wurde SupraTix gegründet. Heute entwickelt das Unternehmen Lösungen, die Wissen, Künstliche Intelligenz, Lernen, Simulation und betriebliche Prozesse miteinander verbinden. Die DNN hatte SupraTix zuvor gemeinsam mit neun weiteren Unternehmen aus Dresden und der Region für den Wirtschaftspreis „So geht’s aufwärts“ nominiert.

Die Laudatio auf SupraTix hielt Dr. Andreas Sperl, Präsident der Industrie- und Handelskammer Dresden. Seine Rolle unterstreicht den wirtschaftlichen Kontext der Auszeichnung. Der DNN Wirtschaftspreis stellt seit seiner Einführung Unternehmen in den Mittelpunkt, die mit Ideen, unternehmerischem Handeln und Innovationskraft Entwicklung in der Region vorantreiben. Dr. Sperl steht als Präsident der IHK Dresden an der Spitze des gewählten Präsidiums der Kammer und begleitet den DNN Wirtschaftspreis seit Jahren als Vertreter der regionalen Wirtschaft.

Für Tobias Göcke, Gründer und geschäftsführender Gesellschafter der SupraTix GmbH, ist der zweite Platz vor allem ein Signal für die nächsten Schritte des Unternehmens. „Wir verstehen diese Auszeichnung nicht als Abschluss von zehn Jahren, sondern als Auftrag für das, was jetzt kommt. Technologie ist für uns dann relevant, wenn sie im Alltag Wirkung erzeugt. Wenn Wissen erhalten bleibt, Menschen bessere Entscheidungen treffen können und aus Forschung Lösungen entstehen, die tatsächlich eingesetzt werden. Dass dieser Weg hier in Dresden gesehen und gewürdigt wird, bedeutet uns sehr viel.“

Was 2016 mit der Verbindung von digitalem Lernen, Arbeit und Technologie begann, hat sich bei SupraTix zu einem breiteren digitalen Ökosystem entwickelt. Dazu gehören heute unter anderem SupraWorx, SupraGraph, SupraAgent, SimulateOS und weitere Bausteine für Wissensmanagement, KI gestützte Unterstützung, Kollaboration und Simulation. Das Unternehmen beschreibt seinen eigenen Maßstab dabei ausdrücklich nicht als möglichst viel Technologie, sondern als deren konkrete Wirkung für Menschen und Organisationen.

Besonders sichtbar wird diese Entwicklung derzeit bei SupraWorx. Die Plattform verbindet Erfahrungswissen von Fachkräften mit KI Agenten und lokaler Edge Hardware. Wissen aus Arbeitsprozessen soll erfasst, fachlich geprüft und anschließend dort verfügbar werden, wo es im betrieblichen Alltag gebraucht wird. SupraTix adressiert damit unter anderem eine Frage, die für viele Industrieunternehmen immer drängender wird. Wie bleibt kritisches Erfahrungswissen verfügbar, wenn erfahrene Fachkräfte ihre Position wechseln oder das Unternehmen verlassen.

Gleichzeitig reicht die technologische Arbeit inzwischen weit über klassische Lernplattformen hinaus. Die DNN stellte in ihrem Unternehmensporträt 2026 Anwendungen von Bildungssoftware und Prozesssimulation bis hin zu KI Technologien vor und hob auch die internationale Nutzung Dresdner Technologie hervor. SupraTix selbst arbeitet darüber hinaus an Forschungsprojekten wie Bio-LSP, in dem ein spezialisiertes KI Basismodell für optische und biologische Sensordaten von Saatgut entwickelt werden soll.

Die Auszeichnung trifft damit auf ein Unternehmen im Übergang. Nicht weg von seinen Wurzeln, sondern aus ihnen heraus. Aus Lernen wird Wissenssicherung. Aus Software wird ein Zusammenspiel aus Wissen, KI und physischer Technologie. Aus einzelnen digitalen Werkzeugen werden Systeme, die sich in reale Arbeitsprozesse integrieren lassen. SupraTix verfolgt dabei weiterhin einen menschenzentrierten Ansatz und versteht Technologie als Mittel, um Organisationen handlungsfähiger, lernfähiger und widerstandsfähiger zu machen.

„Der Preis gehört deshalb nicht einer einzelnen Idee und auch nicht einer einzelnen Person“, sagt Tobias Göcke. „Er gehört den Menschen, die mit uns über Jahre entwickelt, diskutiert, getestet, verworfen und neu gebaut haben. Unserem Team, unseren Kunden, unseren Partnern und denen, die früh an Dinge geglaubt haben, die heute selbstverständlich wirken. Der zweite Platz ist für uns Rückenwind. Entscheidend ist, was wir daraus machen.“

Dass die Auszeichnung gerade im zehnten Jahr von SupraTix erfolgt, gibt ihr zusätzliche Bedeutung. Das Unternehmen hatte sein Jubiläum im April bewusst unter das Zeichen gemeinsamer Zukunftsgestaltung gestellt. Statt ausschließlich auf das Erreichte zurückzublicken, standen KI, Bildung, digitale Ökosysteme, Co Creation und konkrete nächste Schritte im Mittelpunkt. Der Grundgedanke war bereits damals klar. Herkunft soll nicht festhalten. Sie soll Orientierung für das geben, was als Nächstes entsteht.

Mit dem zweiten Platz beim DNN Wirtschaftspreis 2026 wird dieser Weg nun auch regional sichtbar gewürdigt. Für SupraTix ist die Auszeichnung deshalb weniger ein Zielpunkt als eine Standortbestimmung. Zehn Jahre Entwicklung liegen hinter dem Unternehmen. Die nächste Phase hat bereits begonnen.

Unternehmensprofil

Die SupraTix GmbH ist ein 2016 gegründetes Technologieunternehmen mit Sitz in Dresden. Das Unternehmen entwickelt digitale Ökosysteme und Lösungen für Lernen, Wissensmanagement, Künstliche Intelligenz, Automatisierung, Simulation und industrielle Anwendungen. Nach eigenen Angaben werden Lösungen von SupraTix heute von mehr als 4.000 Organisationen genutzt, darunter 31 Unternehmen aus den Fortune Global 500. Das Unternehmen befindet sich vollständig in Gründerhand und beschreibt sich als unabhängiges Familienunternehmen mit langfristiger Ausrichtung.

Zum Technologieportfolio gehören unter anderem SupraWorx, SupraGraph, SupraAgent, SupraBoard, SimulateOS und openReactor. SupraWorx verbindet Erfahrungswissen mit KI Agenten und Edge Hardware und richtet sich unter anderem an Industrieunternehmen, die kritisches Prozesswissen erhalten, verfügbar machen und in betriebliche Abläufe integrieren möchten. Das Spektrum reicht von Wissenssicherung und Qualifizierung bis zu digitalen Zwillingen, Simulation, Robotik und produktionsnahen KI Anwendungen.

Im Jubiläumsjahr 2026 verbindet SupraTix diese technologische Entwicklung mit eigener Forschung und Entwicklung. Das Unternehmen erhielt nach eigenen Angaben das BSFZ Siegel für eigenbetrieblich durchgeführte Forschungs- und Entwicklungsvorhaben und arbeitet unter anderem im Projekt Bio-LSP an einem domänenspezifischen KI Basismodell für biologische Sensordaten. Bereits für 2025 und 2026 wurde SupraTix zudem beim Deutschen Bildungs-Award ausgezeichnet.

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Tobias Göcke · Geschäftsführender Gesellschafter

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