Mikroelektronik

SMWA: Entscheiderforum der Chip-Branche kommt nach Sachsen

Dresden, 13.März 2026. Das ISS Europe findet 2027/2028 in Dresden statt | Wirtschaftsstaatssekretär Scheel: »Strategischer Impuls für Silicon Saxony«

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Laith Altimime bei der ISS Europe 2025 | BILD: SEMI

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Das SEMI Industry Strategy Symposium Europe (ISS Europe), ein hochrangiges Strategie- und Entscheiderforum der internationalen Halbleiter- und Mikroelektronikindustrie, wird in den Jahren 2027 und 2028 in Sachsen stattfinden. Ausrichter ist der internationale Verband SEMI (Semiconductor Equipment and Materials International), der die globale Halbleiter- und Mikroelektronikindustrie vertritt.

Beim diesjährigen Symposium vom 11. bis 13. März im polnischen Sopot hat der sächsische Wirtschaftsstaatssekretär Sebastian Scheel den symbolischen Staffelstab entgegengenommen. Der Freistaat Sachsen unterstützt die Vorbereitung und Durchführung der beiden Veranstaltungen mit insgesamt 300.000 Euro. Als Veranstaltungsort ist Dresden vorgesehen.

Dass das ISS Europe im Freistaat stattfinden wird, ist für den Wirtschaftsstandort Sachsen und speziell das Mikroelektronik-Cluster »Silicon Saxony« aus industrie-, innovations- und standortpolitischer Sicht von erheblicher Bedeutung. »Sachsen ist der führende Mikroelektronikstandort in Europa. Das ISS Europe stärkt unsere strategische Position in einer Schlüsselindustrie, erhöht die Standortsichtbarkeit im internationalen Wettbewerb und schafft gute Voraussetzungen und Netzwerke für konkrete Ansiedlungen, weitere Investitionen und Kooperationen«, sagte Wirtschaftsstaatssekretär Sebastian Scheel in Sopot.

Das ISS Europe bringt Unternehmen und Führungskräfte aus unterschiedlichen Staaten der Halbleiterbranche zusammen. Erwartet werden rund 300 bis 400 Führungskräfte, Technologieverantwortliche und Strategieexperten der Halbleiterhersteller, der Zuliefererindustrien und Anwenderbranchen sowie Dienstleister. Scheel weiter: »Diese Dichte an Entscheidern ist einzigartig und die ISS Europe für uns daher eine große Chance. Wir können unsere strategischen Netzwerke in Europa, Nordamerika und Asien gezielt ausbauen. Wir freuen uns auf den Austausch mit den internationalen Entscheidern und werden gute Gastgeber sein.«

Die Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH (WFS) hat die Bemühungen um die Ausrichtung der ISS Europe in Sachsen maßgeblich mit vorangetrieben und unterstützt. WFS-Geschäftsführer Thomas Horn ergänzt: »Mit der ISS Europe in Dresden rückt Sachsen noch stärker in den Fokus der internationalen Mikroelektronikbranche und erhält weltweit mehr Sichtbarkeit. Es bietet den verschiedenen Akteuren die Chance, sich und das besondere Ökosystem relevanten Entscheidern, Investoren und potenziellen Kunden vor Ort zu präsentieren und sich mit globalen Partnern in einem passenden Rahmen gezielt zu vernetzen. Vor allem auch durch den direkten Zugang zu aktuellen Trends und Entwicklungen der Halbleiterindustrie erwarten wir für sächsische Unternehmen und Forschungseinrichtungen neue Impulse für Partnerschaften und Projekte.«

Frank Bösenberg, Geschäftsführer Silicon Saxony, sagt: »Mit der erneuten Austragung des SEMI Industry Strategy Symposium Europe in den Jahren 2027 und 2028 wird Dresden zur meistgewählten Gastgeberstadt des ISS Europe seit 2009. Keine andere europäische Stadt hat das Strategietreffen der Halbleiterindustrie in diesem Zeitraum häufiger ausgerichtet. Dresden positioniert sich damit als zentraler Ort für die strategischen Debatten der europäischen Mikroelektronik und unterstreicht zugleich seine führende Rolle als Produktionsstandort von Weltrang. Dass der globale Branchenverband SEMI den Standort in einer Phase wachsender geopolitischer Spannungen und industriepolitischer Neujustierung wählt, ist ein klares Signal an Politik, Investoren und Industrie. 2027 und 2028 werden entscheidende Jahre für Europas Hightech-Ausrichtung. Die Weiterentwicklung der deutschen Halbleiterstrategie, mögliche neue Prioritäten im Rahmen eines EU Chips Act 2 sowie die Wahlen in Frankreich und Italien werden maßgeblich bestimmen, wie technologische Souveränität finanziert und umgesetzt wird. Dass die strategischen Debatten der Branche in dieser Phase in Dresden stattfinden, unterstreicht die Rolle des Standorts als Herz eines Clusters, das Europas industrielle Resilienz bereits heute mit realer Wertschöpfung untermauert.«

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Weiterführende Links

🎧 Mehr zum Thema im Podcast „What’s Chippening“ vom 13. März 2026

👉 Zum Original der Pressemitteilung

👉 https://www.smwa.sachsen.de

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