
„Halbleiter sind das Fundament humanoider Robotik und ein entscheidender Wachstumstreiber. Durch die strategische Zusammenarbeit mit Startups entsteht eine Win-Win-Situation, die neuartige Ideen mit industriell erprobten Halbleitertechnologien verbindet und damit innovative, marktfähige Anwendungen in diesem Zukunftsthema beschleunigt. Innovation entsteht nicht isoliert, sondern dort, wo Herausforderungen unserer Kunden auf unternehmerischen Mut, technologische Expertise und schnelle Umsetzung treffen. Die Startup Challenge ist daher ein zentraler Eckpfeiler unserer Innovationskultur“, sagt Sören Jehmlich, Vice President Ventures, Startups & Ecosystems bei Infineon.
Technologische Schwerpunkte der Challenge
Die Challenge 2026 richtet sich an aufstrebende Technologieunternehmen, die an Lösungen für humanoide Robotik arbeiten, insbesondere in folgenden Bereichen:
- Künstliches Fühlen: Virtuelle Haut- und Handkonzepte auf Basis fortschrittlicher Sensorik
- Umwelt- und Umfeldwahrnehmung durch Kamera-, Radar-, Mikrofon- und Sensorfusionslösungen
- Virtuelle Feedback- und Interaktionsmechanismen, etwa mittels Laser-Beam-Scanning Projektoren
- Innovative Motorsteuerungs- und Bewegungstechnologien für präzise, dynamische Abläufe
„Humanoide Robotik – oder im weiteren Sinne physische KI – ist für Infineon ein relevantes Thema. Gerade in diesem jungen und dynamischen Marktsegment bieten unsere Halbleiterprodukte als Systemlösung klare Vorteile bei der Entwicklung von Roboterapplikationen: etwa bei energieeffizienter und präziser Aktuatorik, der Sensorik für die Umgebungswahrnehmung sowie der Vernetzung der Systeme. Im Rahmen der Infineon Startup Challenge können junge Technologieunternehmen ihre Ideen mit unseren Hard- und Software-Demo-Kits in reale, skalierbare Anwendungen überführen“, sagt Dirk Geiger, Senior Director & Team Lead Humanoid Robotics bei Infineon.
Von der Bewerbung bis zur industriellen Anwendung
Ambitionierte Startups können bis 27. Mai 2026 ihre Ideen einbringen. Nach der Bewerbungsphase erfolgt eine mehrstufige Auswahl durch eine Fachjury. Die ausgewählten Teams sind Teil eines mehrmonatigen Technologie- und Entwicklungsprogramms, erhalten Zugang zu Infineon-Technologien, Prototyping-Kits sowie Hard- und Softwarelösungen und nehmen an Pitch-Formaten und Workshops teil. Ergänzend erhalten die Teams technische Betreuung und Mentoring bei der Prototypenentwicklung sowie Business- und Präsentations-Trainings. Den Abschluss bilden Demo- und Pitch-Formate, bei denen Ergebnisse vor einem fachkundigen Team aus Industrievertreter*innen, Deep-Tech-Investor*innen und Entscheidungsträger*innen präsentiert werden.
Starkes Partnernetzwerk und Fachjury
Die Umsetzung erfolgt gemeinsam mit einem Netzwerk aus Technologie-, Industrie- und Finanzierungspartnern. Die Jury verbindet technologisches Tiefenverständnis mit unternehmerischer und strategischer Investitionsexpertise. Ein zentraler Bestandteil der Challenge ist der direkte Austausch mit Investor*innen und Finanzierungspartnern aus dem Deep-Tech- und Innovationsumfeld. Ziel ist es, vielversprechende Technologien frühzeitig sichtbar zu machen und sie in ihrer Wachstums- und Skalierungsphase zu unterstützen. Ermöglicht wird das Programm unter anderem im Rahmen des Important Project of Common European Interest (IPCEI) für Mikroelektronik und Computertechnologie, das den Aufbau europäischer Innovationsökosysteme fördert.
Weitere Informationen und Teilnahmelinks: Bewerbungen sind bis 27. Mai 2026 möglich. www.infineon.com/SUC
Über Infineon
Die Infineon Technologies AG ist ein weltweit führender Anbieter von Halbleiterlösungen für Power Systems und das Internet der Dinge (IoT). Mit seinen Produkten und Lösungen treibt Infineon die Dekarbonisierung und Digitalisierung voran. Das Unternehmen hat weltweit rund 57.000 Beschäftigte (Ende September 2025) und erzielte im Geschäftsjahr 2025 (Ende September) einen Umsatz von rund 14,7 Milliarden Euro.
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Weiterführende Links
👉 www.infineon.com
Foto: Infineon