Innovationen entstehen dort, wo unterschiedliche Perspektiven zusammenkommen. Genau diesen Raum schafft die Initiative YETI. elevait, ein KI-Softwareunternehmen mit Sitz am Albertplatz, war 2025 Teil dieses besonderen Formats und beleuchtet heute die Zusammenarbeit mit den Studierenden und was dies mit Nachwuchsförderung zu tun hat.
YETI bringt Studierende und Industriepartner über ein ganzes Semester hinweg zusammen, um gemeinsam an realen Fragestellungen zu arbeiten. Für elevait war schnell klar: Dieses Konzept passt hervorragend zum Anspruch, Innovationen nicht nur zu denken, sondern gemeinsam mit der nächsten Generation aktiv zu entwickeln. Daher engagierte sich elevait nicht nur als Projektpartner, sondern auch als Sponsor der Initiative.

Bereits 2024 konnte elevait erleben, wie wertvoll der Austausch innerhalb des YETI-Netzwerks ist. CEO Martin Voigt folgte der Einladung zu einem YETI Fireside Chat und teilte seine persönliche Gründergeschichte mit den Studierenden. Der intensive Dialog an diesem Abend zeigte eindrucksvoll, was elevait und YETI verbindet: die Begeisterung für Innovation, unternehmerisches Denken und die Motivation, Zukunft aktiv zu gestalten.
Praxisnahes Arbeiten im realen Projektkontext
Mit Start des Sommersemesters 2025 begleitete elevait im Rahmen eines konkreten Projekts fünf engagierte Studierende der YETI-Initiative: Georg Krause, Floris Anders, Luca Finger, Justin Riegler und Annabell Völkel. Unter der fachlichen Leitung der UX Engineerin Nicole Filz (elevait) unterstützten sie das Team über drei Monate hinweg in der Produktentwicklung.
Im Fokus stand eine zentrale Herausforderung der Bauindustrie: eine effiziente und sichere Datenverwaltung. Konkret arbeiteten die Studierenden an der Evaluation und Konzeption neuer Features für elevaits Enterprise Knowledge Hub. Ziel war es, Zugriffsrechte verständlich, transparent und benutzerfreundlich darzustellen – eine Anforderung , die in der täglichen Projektarbeit eine entscheidende Rolle spielt.
Lernen, testen, gestalten – Design Thinking in der Praxis
Der gemeinsame Projektweg folgte einem strukturierten Design-Thinking-Prozess. Von der Analysephase mit Nutzerinterviews über die Auswertung realer Anforderungen bis hin zur Entwicklung und Validierung konkreter Designkonzepte begleiteten die Studierenden alle Schritte eigenverantwortlich mit. Dabei brachten sie nicht nur frische Perspektiven ein, sondern stellten auch gezielt bestehende Annahmen infrage – ein wertvoller Impuls für die nutzerzentrierte Weiterentwicklung der elevait suite.
Zum Abschluss des Sommersemesters präsentierten die Studierenden ihre Ergebnisse vor rund 200 Gästen an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden. In einem kompakten Pitch stellten sie ihre Konzepte, Erkenntnisse und Learnings vor – ein starker Abschluss, der sowohl fachlich als auch persönlich beeindruckte.
Nachwuchsförderung als Investition in die Zukunft
Für elevait war die Zusammenarbeit mit YETI weit mehr als ein klassisches Projekt. Sie ist ein starkes Beispiel dafür, wie Wissenschaft, Talentförderung und Praxis erfolgreich ineinandergreifen können. Junge Talente erhalten frühzeitig Einblicke in reale Unternehmensprozesse, während Unternehmen von neuen Ideen, kritischem Denken und großer Motivation profitieren.
Ein herzliches Dankeschön gilt dem gesamten YETI-Team für die Organisation sowie unserem internen Projektteam und elevaits Mitarbeitenden, die diese Zusammenarbeit aktiv begleitet haben.
Eins steht fest: Nachwuchsförderung ist ein zentraler Baustein für nachhaltige Innovation. Umso größer ist die Vorfreude auf weitere gemeinsame Projekte mit YETI – und auf die nächste Generation an Ideen.