Dieses Pilotinstrument soll die Entwicklung und Erprobung disruptiver Verteidigungsinnovationen und ihrer Marktakzeptanz wie künstliche Intelligenz, Quantentechnologie oder Drohnen beschleunigen und sich auf die Unterstützung kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU), einschließlich Start-ups und Scale-ups, konzentrieren.
Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine hat gezeigt, dass der Erfolg auf dem Schlachtfeld jetzt von kurzen Innovationszyklen abhängt; die Fähigkeit, neue Technologien und kosteneffiziente Lösungen in Wochen oder Monaten statt in Jahren zu entwickeln, zu testen und einzusetzen. Da die moderne Kriegsführung einen raschen digitalen und technologischen Wandel durchläuft, richtet sich AGILE an die Akteure der „Neuen Verteidigung“, die Start-ups und Technologieinnovatoren, die sich mit hoher Geschwindigkeit bewegen.
Um sie zu unterstützen, wird das Programm eine schnellere und flexiblere Finanzierung für einzelne Unternehmen ermöglichen und es ermöglichen, Innovationen so schnell wie möglich einzusetzen. AGILE wird mit einer beispiellosen Zeit bis zur Gewährung von nur vier Monaten operieren und dafür sorgen, dass die Technologien die Verteidigungskräfte zwischen 1 und 3 Jahren erreichen.
AGILE unterstützt zwischen 20 und 30 Projekte und stellt bis zu 100 % der förderfähigen Kosten zur Verfügung. Es wird auch eine rückwirkende Klausel enthalten, nach der Unternehmen Kosten geltend machen können, die bis zu drei Monate vor Abschluss der Aufforderung zur Einreichung von Bewerbungen entstanden sind, um eine schnelle Innovation zu erleichtern.
Das Arbeitsprogramm wird sich auf zwei Hauptarten von Tätigkeiten erstrecken: die missionsgesteuerte Entwicklung disruptiver Verteidigungsprodukte und -technologien und die Bereitstellung des Marktes, indem Verteidigungslösungen dabei unterstützt werden, die tatsächlichen Märkte zu erreichen.
Sie wird vollständig auf die dringendsten Bedürfnisse der EU-Mitgliedstaaten abgestimmt sein und sicherstellen, dass die europäische Verteidigung nicht nur innovativ, sondern auch bereit ist, auf jede Bedrohung sofort zu reagieren.
Nächste Schritte
Die Kommission wird dem Europäischen Parlament und dem Rat einen Vorschlag für eine neue Verordnung zur Einrichtung von AGILE zur Annahme im Rahmen des ordentlichen Gesetzgebungsverfahrens vorlegen.
Das Instrument wird voraussichtlich Anfang 2027 einsatzbereit sein, um den schnellen Einsatz neuer Technologien bei den europäischen Streitkräften zu gewährleisten.
Hintergrund
In den letzten Jahren hat die Europäische Union ihre Anstrengungen zur Stärkung der Forschung und Entwicklung im Verteidigungsbereich verstärkt, insbesondere durch den Europäischen Verteidigungsfonds (EEF), der kooperative, grenzüberschreitende Projekte fördert. In diesem Rahmen unterstützt das EU-Innovationsprogramm im Verteidigungsbereich (EUDIS) Start-up-Unternehmen und KMU, während die von der Europäischen Verteidigungsagentur ins Leben gerufene Plattform für EU-Innovation im Verteidigungsbereich (HEDI) die Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedstaaten und Interessenträgern stärkt. Zusammen bilden diese Instrumente eine solide Grundlage für kollaborative Innovationen im Verteidigungsbereich in Europa.
Gleichzeitig sind zusätzliche Anstrengungen erforderlich, um bestehende Instrumente durch agilere Mechanismen zu ergänzen. Jüngste Initiativen, darunter der Fahrplan zur Wahrung des Friedens – Bereitschaft 2030 und das Weißbuch zur Zukunft der europäischen Verteidigung – Bereitschaft 2030, betonen die Notwendigkeit, Innovationen und die Einführung neuer Technologien zu beschleunigen.
In diesem Zusammenhang fordert der EU-Fahrplan für die Transformation der Verteidigungsindustrie mehr Geschwindigkeit, Agilität und Risikobereitschaft im gesamten europäischen Verteidigungsökosystem und unterstreicht die Notwendigkeit neuer, reaktionsschnellerer Unterstützungsinstrumente, die den Weg für das AGILE-Programm ebnen.
Diese Meldung wurde maschinell übersetzt.
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Weiterführende Links
👉 Zur Originalmeldung
👉 Factsheet zu AGILE (ENG)