13. Oktober 2025. Autonomes Fahren im urbanen Verkehr ist eine Herausforderung. Denn im Gegensatz zum Fahren auf Autobahnen gibt es in der Stadt wesentlich komplexere und oft unübersichtlichere Situationen. Menschen sind zu Fuß, mit dem Fahrrad oder E-Roller unterwegs. Sie haben bei Unfällen wesentlich weniger Schutz als Personen in Fahrzeugen. Gleichzeitig parken und rangieren Fahrzeuge oder Kreuzungen sind nicht immer komplett einsehbar. Bisherige fahrzeugbasierte Automatisierungen müssen teilweise aus Sicherheitsgründen sehr langsam fahren, um auf verdeckte Hindernisse reagieren zu können. Das kann sie in eng bebauten Städten unwirtschaftlich machen oder sie werden als übertrieben vorsichtig und langsam wahrgenommen. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat deshalb im Projekt MAD Urban gemeinsam mit Unternehmen und einer weiteren Forschungseinrichtung einen ergänzenden Ansatz entwickelt und erstmals erfolgreich in der Praxis demonstriert: Managed Automated Driving (MAD).
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