Software

Comarch: IPA-Trends – Intelligente Automatisierung von Prozessen in Handel und Fertigung

Als Schlüsseltechnologie wird Intelligent Process Automatisation (IPA) von immer mehr Unternehmen eingestuft. Bis 2024 werden die Nutzungsraten weiter steigen, wie eine aktuelle IDC-Studie zu IPA-Trends ermittelt hat, die u.a. von Comarch unterstützt wurde. Frank Siewert von Comarch und Ralf Gundermann von Allied Vision Technologies beleuchten sowohl die Trends als auch Prozessautomatisierung in der Praxis.

Diesen Beitrag teilen

Kontakt

Silicon Saxony

Marketing, Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit

Manfred-von-Ardenne-Ring 20 F

Telefon: +49 351 8925 886

Fax: +49 351 8925 889

redaktion@silicon-saxony.de

Ansprechpartner:

Als Schlüsseltechnologie wird Intelligent Process Automatisation (IPA) von immer mehr Unternehmen eingestuft. Bis 2024 werden die Nutzungsraten weiter steigen, wie eine aktuelle IDC-Studie zu IPA-Trends ermittelt hat, die u.a. von Comarch unterstützt wurde. Frank Siewert von Comarch und Ralf Gundermann von Allied Vision Technologies beleuchten sowohl die Trends als auch Prozessautomatisierung in der Praxis.

Die aktuelle IDC Studie „Intelligent Process Automation (IPA) in Deutschland 2022“, die auf einer branchenübergreifenden Befragung von 201 Unternehmen im März 2022 basiert, zeigt einen klar erkennbaren Wandel: Zunehmend etabliert sich bei deutschen Unternehmen die intelligente Prozessautomatisierung. Es handelt sich um Technologien, die zur Umstrukturierung, Integration, Orchestrierung und Automatisierung von Geschäftsabläufen und den damit verbundenen Prozessen eingesetzt werden. Damit ist es möglich, Prozesse in Prozessketten zusammenzufassen und miteinander agieren zu lassen. Mehr als 30 Prozent der Unternehmen setzen bereits Tools zur intelligenten Prozessautomatisierung ein. In den kommenden 24 Monaten wollen bereits mehr als 70 Prozent diese Tools nutzen.

In diesem Zusammenhang stellt sich für Entscheider auch die Frage nach dem „Nebeneinander und Miteinander“ von Tools für die Prozessautomatisierung und Business-Anwendungen. 68 Prozent der Entscheider sind der Meinung, dass Business-Anwendungen wie ERP und CRM mittelfristig vollständige „Built-in“-Automatisierungsfunktionen haben werden.

Automatisierung mit dem ERP-System umsetzen

Insgesamt zeigt die Studie, dass die Prozessautomatisierung – nicht zuletzt aufgrund der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in den Organisationen – weiter forciert wird.

Frank Siewert, Vorstand bei Comarch, teilt die Einschätzung der Studienautoren: „Die stetige Digitalisierung ermöglicht immer mehr Automatisierung. Daher bestätigt die IDC-Studie auch unseren Eindruck aus Gesprächen, dass immer mehr mittelständische Unternehmen RPA als Schlüsseltechnologie sehen. Die neuen Technologie-Bausteine müssen mit den klassischen Prozesstools wie ERP vernetzt werden. Basis dafür ist eine moderne, internetbasierte ERP-Plattform. Dabei sollte man sich aber nicht in der Vielfalt der Möglichkeiten und in Details verlieren, sondern strategisch und Schritt für Schritt vorgehen. Basis ist die Frage: Was bringt mein Unternehmen weiter, wo kann ich einen ROI erzielen? Wir bei Comarch beraten auch anhand von entsprechenden Beispielen mit Bestandskunden, was einen Blick für mögliche Vorgehensweisen schärft.“

Industrie 4.0 und hochautomatisierte Produktion
Wer könnte besser Einblick in komplexe Fertigungsprozesse  geben, als das Unternehmen Allied Vision Technologies, das seine 24-Stunden-Produktion mit  Comarch ERP Enterprise koordiniert? Ralf Gundermann, Leiter der Abteilung Business Process Applications bei Allied Vision Technologies, hebt besonders die hochautomatisierte Produktion der Alvium-Produktlinie hervor. Diese Linie bildet bereits große Teile aus Industrie 4.0 ab. Die Informationen fließen automatisch zwischen dem ERP und den Maschinen in der Produktion. Für Vertriebsaufträge wird zuvor die aktuelle Kapazität in der Produktion und Beschaffung geprüft. Produktionsaufträge werden automatisch erzeugt, sortiert und an die Maschinen übermittelt. Material wird automatisch per Datenverbindung beim Lieferant beschafft und geliefert. Maschinendaten werden zurückgeschrieben und ermöglichen eine sehr gute Rückverfolgbarkeit. Am Ende des Prozesses steht eine Art Verpackungsdialog, welcher die Mitarbeiter im Versand genau instruiert, welche Kamera in welches Packet gehört – die entsprechenden Labels werden ebenfalls automatisch gedruckt.

Aspekte für zukunftssichere Produktion
Die Tendenz geht bei Allied Vision Technologies weiter Richtung Automatisierung. Eine solche Flexibilisierung der Produktion ist erforderlich, da Änderungen am Produkt oftmals auch zu Änderungen in der Produktion führen. Die Produktion muss daher schnell umstellbar sein. Durch Produktionstechniken wie Industrie 4.0 oder One-Piece-Flow (Fließfertigung mit mitarbeitergebundenem Arbeitsfluss) kann dies gut in die Praxis umgesetzt werden. Auch die Logistikprozesse werden so dynamisch und flexibel wie möglich gestaltet und digital über mobile Endgeräte abgewickelt.

Expertengespräch zu IPA-Trends 2002 und Umsetzung bei AVT

Einblicke in die Trends bei Prozessautomatisierung und die speziellen Anwendungen bei Allied Vision Technologies (AVT) geben Ralf Gundermann von AVT und Frank Siewert von Comarch im Webinar „IPA-Trends 2022 – Intelligente Automatisierung von Prozessen in Handel und Fertigung“ am 17. November um 10 Uhr. Interessenten können sich kostenfrei anmelden: https://www.comarch.de/service-und-support/events-und-webinare/erp/webinar-ipa-studie/

Über die IDC-Studie IPA-Trends 2022
Die IDC-Trendstudie zu Intelligente Prozessautomatisierung (IPA) für Fertigung & Handel gibt unter anderem darüber Aufschluss, welche Technologien derzeit besonders gefragt sind und in welchen Bereichen mit Automatisierungslösungen die größten Fortschritte erreicht werden können. Unter folgendem Link kann sie kostenfrei heruntergeladen werden: https://www.comarch.de/service-und-support/whitepaper-und-webcasts/trendstudie-2022-intelligente-prozessautomatisierung/

Weiterführende Links

www.comarch.de

Das könnte Sie ebenfalls interessieren

Kontakt

Silicon Saxony

Marketing, Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit

Manfred-von-Ardenne-Ring 20 F

Telefon: +49 351 8925 886

Fax: +49 351 8925 889

redaktion@silicon-saxony.de

Ansprechpartner: