Sensoren auf Glasfolien zu bringen, die dünner sind als ein menschliches Haar und so flexibel, dass sie sich von der Rolle verarbeiten lassen – das hat der sächsische Wachstumskerns AllMeSa jetzt erstmals geschafft. AllMeSa steht für „Mechatronics Alliance Saxony“ – eine Allianz aus Unternehmen und Forschungseinrichtungen, die bis 2025 zu den weltweit führenden Herstellern von High-Performance-Mechatronik gehören will. Der vom Bundesforschungsministerium geförderte Wachstumskern hat durch fachübergreifende Zusammenarbeit der Partner, nun mit Sensoren auf Ultradünnglas einen Durchbruch geschafft. Die mit Sensoren versehenen Glasfolien, die von der Dresdner Adenso GmbH produziert werden, sind nicht nur enorm biegsam und kratzfest, sie haben auch eine hohe chemische Beständigkeit, sehr gute optische Eigenschaften und sie sind flächenstabil – beste Voraussetzungen für den Einsatz in Maschinen und Produktionsanlagen. Außerdem können die neuartigen Glas-Sensoren von der Rolle verarbeitet werden. Das heißt, sie lassen sich in großem Umfang und damit kostengünstig in einer durchgängigen Prozesskette herstellen. Auch das ist eine bahnbrechende Neuheit.
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