Fachkräfte

Wafer für den Unterricht: Praxisbezug für den MINT-Nachwuchs

Dresden, 30. Oktober 2026, Wie entsteht eigentlich ein Mikrochip? Dieser Frage können die Schülerinnen und Schüler der 36. Oberschule Dresden künftig noch praxisnäher nachgehen. Im Rahmen unseres Projekts MINT to be hatte Chemielehrerin Frau Winkler den Wunsch geäußert, einen Wafer für ihren Unterricht einzusetzen.

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Dank der Unterstützung von Qfmd konnte dieser Wunsch nun Wirklichkeit werden: Ralf Bormann stellte einen Wafer zur Verfügung, der im Rahmen des Arbeitskreises Business & Education offiziell an Frau Winkler übergeben wurde. Damit erhält die Schule ein besonderes Anschauungsobjekt, das die Welt der Mikroelektronik für die Schülerinnen und Schüler greifbarer macht. Der Wafer soll künftig dabei helfen, theoretische Unterrichtsinhalte mit realen Beispielen aus der Halbleiterindustrie zu verknüpfen.

Bereits im Rahmen des Projekts MINT to be waren wir gemeinsam mit MINTorinnen mehrfach an der 36. Oberschule Dresden zu Gast. In insgesamt drei Veranstaltungen erhielten die Schülerinnen und Schüler der 7. und 8. Klassen, Einblicke in die Mikroelektronik- und Softwarebranche, lernten verschiedene Berufsbilder kennen und programmierten gemeinsam kleine Roboter.

Um den Schülerinnen und Schülern einen noch tieferen Einblick in die Halbleiterindustrie zu ermöglichen, wird Qfmd zudem einen Vortrag für die 8. Klassen gestalten. Dabei erfahren die Jugendlichen aus erster Hand, wie ein Wafer entsteht, welche Anlagen dabei zum Einsatz kommen und welche Rolle die Mikroelektronik in unserem Alltag spielt.

Passend zum Thema Bildung und Fachkräftesicherung präsentierte Qfmd im Arbeitskreis Business & Education zudem das Projekt „VIP – Virtuelles Praktikum Vakuumtechnologie“. Das VR- und XR-gestützte Lernangebot vermittelt Auszubildenden und Fachkräften praxisnah Kompetenzen für die Arbeit an Anlagen der Mikroelektronikbranche.

Vielen Dank an alle Beteiligten.

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