18. September 2026: Betreiber TechnologieZentrumDresden gewinnt die TUDAG als langfristigen Partner für Innovation, Wissens- und Technologietransfer
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18. September 2026: Betreiber TechnologieZentrumDresden gewinnt die TUDAG als langfristigen Partner für Innovation, Wissens- und Technologietransfer
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Die Zukunft der denkmalgeschützten Schaltanlage 30 im Kraftwerk Mitte ist entschieden. Das TechnologieZentrumDresden (TZD) hat die TUDAG TU Dresden Aktiengesellschaft (TUDAG) als langfristige Mieterin für das historische Gebäude gewonnen. Dort, wo einst die Energieversorgung Dresdens gesteuert wurde, entsteht ab dem 1. Januar 2027 das „Haus der TUDAG“, ein Ort, an dem Wissen wirksam wird – mit dem Fokus auf Innovation, Wissens- und Technologietransfer sowie den Austausch zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft. Damit entwickelt sich das Kraftwerk Mitte konsequent weiter und ergänzt sein Profil als Quartier für Kultur, Kreativität und Bildung um drei weitere Schwerpunkte: Technologietransfer, Wissenstransfer und Entrepreneurship. Grundstückseigentümerin ist SachsenEnergie, die seit 15 Jahren das Areal zu einem lebendigen Kulturquartier transformiert.

(v.l.n.r.): Frank Neuber (Liegenschaftsmanager und Prokurist bei SachsenEnergie), Bürgermeister Jan Pratzka (Beigeordneter für Wirtschaft, Digitales, Personal und Sicherheit der Landeshauptstadt Dresden), Dr. Torsten Fahrig (Geschäftsführer des TechnologieZentrumDresden), Dr. Merle Emre (Vorständin für Wissenstransfer, TUDAG TU Dresden Aktiengesellschaft), Prof. Dr. Jacques Rohayem (Vorstandssprecher und Vorstand für Technologietransfer, TUDAG TU Dresden Aktiengesellschaft) | Foto: Tobias Ritz
Die Entwicklung der Schaltanlage 30 folgte von Beginn an der Idee, einen Ort für Innovation zu schaffen. Mit der TUDAG gewinnt das Gebäude nun eine Nutzerin, deren Aufgabe und Mission unmittelbar an diese Vision anknüpfen. Die TUDAG macht Wissen wirksam, indem sie wissenschaftliche Erkenntnisse in die Praxis überführt und Verbindungen zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft schafft. Im „Haus der TUDAG“ begleitet sie – gemeinsam mit ihren Tochtergesellschaften GWT-TUD GmbH, Dresden International University GmbH (DIU), TU Dresden Institute of Advanced Studies GmbH (TUDIAS) und EIPOS GmbH – Forschungs- und Entwicklungsprojekte, entwickelt Bildungsangebote, unterstützt technologieorientierte Ausgründungen aus der Exzellenzuniversität Technische Universität Dresden und trägt so dazu bei, neue Technologien und Produkte in die Anwendung zu bringen.
Mit dem Einzug der TUDAG wird diese ursprüngliche Idee nun konkret: Die Schaltanlage 30 wird zum „Haus der TUDAG“ und damit zu einem Ort, an dem die Mission „Wir machen Wissen wirksam“ sichtbar und erlebbar wird. Hier sollen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft zusammenkommen, voneinander lernen und gemeinsam Innovationen voranbringen.
Bislang hatte die TUDAG ihren Sitz im World Trade Center Dresden an der Freiberger Straße. Mit dem Umzug schafft die TUDAG die räumlichen Voraussetzungen für eine noch engere Zusammenarbeit und einen intensiveren Austausch zwischen ihren Gesellschaften. Am neuen Standort werden künftig rund 150 Mitarbeitende tätig sein. Der Einzug erfolgt schrittweise ab Januar 2027. Ein offizielles Eröffnungsevent ist für das Frühjahr 2027 geplant.
Dr. Torsten Fahrig, Geschäftsführer des TechnologieZentrumDresden, sagt:
„Mit der TUDAG haben wir einen Partner gefunden, der ideal zur Vision der Schaltanlage 30 im Kraftwerk Mitte passt. Wir haben das Gebäude mit dem Ziel entwickelt, einen Ort für Innovation, Wissenstransfer und Zusammenarbeit zu schaffen. Mit der TUDAG gewinnen wir nun eine Nutzerin, die diese Idee nicht nur aufgreift, sondern mit ihrer Arbeit konkret mit Leben füllt. Damit wird die Schaltanlage 30 zu einem wichtigen Baustein für die weitere Entwicklung des Kraftwerk Mitte. Das feiern wir auch schon in wenigen Tagen, wenn die Schaltanlage Austragungsort der Jahreskonferenz 2025/2026 des Bundesverbandes Deutscher Innovations-, Technologie- und Gründerzentren ist.“
Prof. Dr. Jacques Rohayem, Vorstandssprecher der TUDAG und Vorstand für Technologietransfer, ergänzt:
„Das `Haus der TUDAG` wird für uns weit mehr als ein neuer Hauptsitz. Es wird ein Ort, an dem wir unsere Mission `Wir machen Wissen wirksam‘ sichtbar und erlebbar machen. Hier wollen wir Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft zusammenbringen, voneinander lernen und gemeinsam Innovationen mit einem gesellschaftlichen Mehrwert voranbringen. Die räumliche Nähe unserer Tochtergesellschaften schafft dafür neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit. Gleichzeitig möchten wir das „Haus der TUDAG“ als offenen Treffpunkt für Wissenschaft, Unternehmen, Gründerinnen und Gründer sowie Partner aus der Region nutzen – mit wissenschaftlichen Veranstaltungen, Netzwerkevents und Weiterbildungsangeboten.“
Prof.in Ursula M. Staudinger, Rektorin der TU Dresden und stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende der TUDAG, sagt:
„Seit 25 Jahren ist die TUDAG eine zentrale Partnerin der TU Dresden im Wissens- und Technologietransfer. Das ‚Haus der TUDAG‘ bietet künftig hervorragende Voraussetzungen, um Menschen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft zusammenzubringen. Ich freue mich, dass die TUDAG an diesem besonderen Ort ihre Aufgabe sichtbar weiterentwickeln und damit einen Beitrag zur Innovationskraft Dresdens leisten kann.“
Jan Pratzka, Beigeordneter für Wirtschaft, Digitales, Personal und Sicherheit der Landeshauptstadt Dresden, sieht mit der Ansiedlung der TUDAG einen wichtigen Impuls für den Wirtschafts- und Innovationsstandort:
„Das Kraftwerk Mitte zeigt eindrucksvoll, wie aus einem historischen Industrieareal ein lebendiger Ort für Kultur, Kreativität, Bildung und Innovation entstehen kann. Mit der Ansiedlung der TUDAG kommt ein weiterer wichtiger Baustein hinzu. Sie stärkt die Verbindung von Wissenschaft und Wirtschaft und damit auch die Bedeutung Dresdens als Wissenschafts- und Innovationsstandort.“
Mit ihrem Einzug will die TUDAG das „Haus der TUDAG“ nicht nur als Arbeitsort nutzen, sondern als Haus für Wissens- und Technologietransfer mit Leben füllen. So soll ein Ort entstehen, an dem neue Verbindungen geknüpft, Ideen weiterentwickelt und wissenschaftliche Erkenntnisse in konkrete Anwendungen überführt werden.
Das TechnologieZentrumDresden GmbH (TZD) ist eine zentrale Institution zur Unterstützung und Entwicklung technologieorientierter Unternehmen in Dresden. Das TZD betreibt mehrere spezialisierte Standorte in Dresden und bietet dort flexible Büro- und Laborflächen sowie Werkstätten und Reinräume an, die speziell auf die Bedürfnisse technologiegetriebener Unternehmen zugeschnitten sind. Neben der Infrastruktur profitieren die Mieter von einem starken Netzwerk aus Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Investoren und etablierten Industriepartnern.
Das TechnologieZentrumDresden versteht sich als Brücke zwischen Wissenschaft und Wirtschaft und unterstützt vor allem Start-ups, Ausgründungen und Unternehmen bei der Entwicklung und Umsetzung innovativer Geschäftsideen. Damit trägt das TZD entscheidend dazu bei, Dresden als Hightech-Standort national und international sichtbar zu machen und die regionale Wirtschaft nachhaltig zu stärken.
Ansprechpartner TZD:
Dr. Torsten Fahrig
Tel.: +49 351 888 22222
Mail: kontakt@tzdresden.de
Die TUDAG TU Dresden Aktiengesellschaft (TUDAG) ist Partnerin für Wissens-, Technologie- und Innovationstransfer und agiert an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft. Als Ermöglicherin, Vernetzerin und Übersetzerin schafft sie die Voraussetzungen dafür, dass wissenschaftliche Erkenntnisse ihren Weg in Wirtschaft und Gesellschaft finden und Innovationen nachhaltig Wirkung entfalten. Die TUDAG wurde im Jahr 2000 gegründet, um wissenschaftliche Erkenntnisse der heutigen Exzellenzuniversität TU Dresden in der Wirtschaft anzuwenden und Unternehmen bei der Entwicklung und Einführung neuer Technologien und Produkte zu unterstützen. Sie kennt sowohl die Anforderungen des Forschungsalltags als auch die Mechanismen des Marktes und verbindet wissenschaftliche Exzellenz mit unternehmerischer Praxis. Auf dieser Grundlage initiiert und begleitet sie Auftragsforschung, entwickelt Bildungsangebote für den Wissenstransfer, befähigt Forschende im Rahmen des Entrepreneurships, wissenschaftliche Innovationen in wirtschaftlich tragfähige Ausgründungen zu überführen, und begleitet diese als Frühphaseninvestorin, Dienstleisterin und Partnerin mit unternehmerischem Interesse. Zudem bereitet sie internationale Studierende und Fachkräfte auf Studium und Arbeitsmarkt vor. Dabei schafft sie verlässliche Strukturen, bündelt Kompetenzen in einem ganzheitlichen Verbund und begleitet komplexe Vorhaben in enger Verbindung mit der TU Dresden sowie weiteren Akteuren aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft. Dem TUDAG-Verbund gehören mehr als 30 Tochter- und Beteiligungsunternehmen mit derzeit über 550 Beschäftigten an. Dazu zählen unter anderem die hundertprozentigen Tochterunternehmen GWT-TUD GmbH, Dresden International University GmbH (DIU), EIPOS GmbH und TU Dresden Institute of Advanced Studies GmbH (TUDIAS).
Ansprechpartnerin TUDAG TU Dresden Aktiengesellschaft:
Cindy Knoblauch
PR-Managerin
Telefon: +49 351 40470-401
Mail: cindy.knoblauch@tudag.de
Fotos: Tobias Ritz
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