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Arbeitskreis Kommunikation: Dual Use als Entscheidungsfrage

BILD: Canva | Silicon Saxony | Tommy Halfter

Wie Exportkontrollen und Geopolitik Geschäftsmodelle verändern und warum Kommunikation darüber entscheidet

Dual Use ist für viele Unternehmen kein Randthema mehr, sondern hat zunehmend Einfluss auf Geschäftsmodelle, Märkte und Investitionsentscheidungen. Gleichzeitig beeinflussen Exportkontrollen, Sanktionen und geopolitische Spannungen unmittelbar unternehmerische Aktivitäten. So laufen Unternehmen Gefahr, dass gerade neu erschlossene Märkte wieder wegbrechen, Lieferketten unter Druck geraten, Transaktionen unsicher werden und sich der Zugang zu frischem Kapital verändert.

Damit verschiebt sich auch die Rolle der Kommunikation grundlegend. Es geht nicht mehr nur darum, regulatorische Anforderungen zu erklären oder einzelne Maßnahmen zu begleiten. Kommunikation wird zum integralen Bestandteil unternehmerischer Entscheidungsfähigkeit. Sie schafft Orientierung, wenn rechtliche Vorgaben unklar sind, übersetzt komplexe Risikolagen in handlungsfähige Narrative und sichert die Anschlussfähigkeit gegenüber Investoren, Politik und Öffentlichkeit. Im Kern geht es um die Frage, wie Unternehmen ihre „Licence to Operate“ unter wachsender Unsicherheit aktiv steuern.

Für Kommunikatoren entsteht daraus eine neue Verantwortung. Sie bewegen sich an der Schnittstelle von Geschäftsmodell, Strategie und Recht und müssen Entscheidungen mit vorbereiten, die unmittelbare wirtschaftliche Auswirkungen haben. Ob es um den Umgang mit kritischen Märkten, die Einordnung von Dual Use-Technologien oder die Kommunikation gegenüber Kapitalgebern geht, die Qualität der Kommunikation entscheidet zunehmend über Geschwindigkeit und Tragfähigkeit unternehmerischer Entscheidungen.

Im Mittelpunkt unseres nächsten Arbeitskreises stehen daher konkrete Entscheidungssituationen aus der Praxis. Wir diskutieren entlang ausgewählter Fälle, wie Unternehmen mit regulatorischer Unsicherheit umgehen, welche Auswirkungen Exportkontrollen auf Wachstum und Transaktionen haben und wie Kommunikation dazu beiträgt, Risiken zu bewerten und Handlungsoptionen abzusichern. Ziel des Austausches ist es, dass Unternehmen eine belastbare Einschätzung für Ihr eigenes Unternehmen gewinnen, Dual Use-Risiken einordnen und in klare Managemententscheidungen zu überführen können.

Wenn Sie diese Entwicklungen in Ihrem Unternehmen aktiv gestalten und die Schnittstelle zwischen Recht, Strategie und Kommunikation besser verstehen möchten, laden wir Sie herzlich ein, Teil dieses Austausches zu werden.

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Auf einen Blick

WANN: 29. April 2026, 16.00 Uhr
WO: Pretzel 1724, An der Dreikönigskirche 5, 0197 Dresden

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Anmeldung

Die Anmeldung zum Event findet über Eventbrite statt. Bitte nutzen Sie zur Anmeldung den Button in der rechten Marginalspalte. Die Eventlocation ist für maximal 30 Teilnehmende ausgelegt. Sollte es mehr Anmeldungen geben, werden wir eine Ausweichlocation zur Verfügung stellen. 

Anmeldeschluss ist Montag, der 11. Mai, 18 Uhr. 


Datum

13.05.2026 16:00
13.05.2026 18:00

Kategorie

Arbeitskreis

Veranstaltungsort

Pretzel 1724
An der Dreikönigskirche 5
01097 Dresden

Veranstalter

Silicon Saxony e.V.
01099 Dresden
redaktion@silicon-saxony.de
https://silicon-saxony.de/
+49 351 89733865

Ansprechpartner

WeichertMehner // Robert Weichert
robert.weichert@weichertmehner.com
+49 351 50140204

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