11. März 2026. Steigende Bewerbungszahlen aus dem Ausland auf das 1.000-Köpfe-Plus-Programm der Bundesregierung
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11. März 2026. Steigende Bewerbungszahlen aus dem Ausland auf das 1.000-Köpfe-Plus-Programm der Bundesregierung
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Das 1.000-Köpfe-Plus-Programm zeigt Wirkung: Immer mehr Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit wählen Deutschland gezielt als Standort für ihre Forschung. Das zeigen die aktuellen Bewerbungszahlen der Partnerorganisationen Alexander von Humboldt-Stiftung (AvH), Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD). Die Antragszahlen der DFG im Bereich Personenförderung sind für die zweite Jahreshälfte 2025 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um rund 33 Prozent gestiegen. Die AvH meldet für die Forschungsstipendien und –preise einen Antragsanstieg aus den USA um 32 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, davon allein im letzten Quartal um 63 Prozent.
Dazu erklärt Bundesforschungsministerin Dorothee Bär:
„Das 1.000-Köpfe-Plus-Programm wirkt. Deutschland ist ein attraktiver Standort für internationale Spitzenforscherinnen- und Spitzenforscher. Das zeigen die Bewerbungszahlen, die um 33 Prozent gestiegen sind. Ich bin dankbar, dass wir das 1.000-Köpfe-Plus-Programm im vergangenen Jahr genau zum richtigen Zeitpunkt aufgelegt haben. Das ist ein großer Erfolg für Deutschland. Wir wollen in den nächsten zehn Jahren mehr als 600 Millionen Euro in das 1.000-Köpfe-Plus-Programm investieren. Damit sind wir Spitzenreiter in Europa und geben einen enormen Schub: Für dringend benötigte Fachkräfte und für exzellente Forschung in Deutschland. Davon profitiert der Innovations- und Wirtschaftsstandort Deutschland.“
Seit dem offiziellen Start des 1.000-Köpfe-Plus-Programms am 28.07.2025 haben AvH und DFG insgesamt 168 Bewilligungen an Forschende aus 34 Ländern ausgesprochen. Die meisten Geförderten kommen aus Europa (36 Prozent), gefolgt von Asien (30 Prozent), Nordamerika (20 Prozent), dem Nahen und Mittleren Osten/Nordafrika (5 Prozent), Mittel- und Südamerika (4 Prozent) aus Subsahara-Afrika (3 Prozent), sowie Australien/Neuseeland/Ozeanien (2 Prozent).
Das Programm setzt das im Koalitionsvertrag vereinbarte „1000 Köpfe-Programm“ um und leistet einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung zentraler Zukunftsfelder der Hightech Agenda Deutschland (HTAD), indem es langfristig internationale exzellente Forschende für den Wissenschaftsstandort Deutschland gewinnt und zu dessen internationaler Vernetzung beiträgt.
Die mit der HTAD fokussierten Zukunftsfelder werden durch die fachliche Ausrichtung der Geförderten gestärkt: 40 Prozent Lebenswissenschaften, 29 Prozent Naturwissenschaften, 20 Prozent, Ingenieurwissenschaften, 10 Prozent Geistes- und Sozialwissenschaften.
Aktuell läuft die erste Ausschreibung des neuen Förderprogramms der AvH, der Humboldt Research Professorships. Das Programm bietet Spitzenforschenden die Gelegenheit zu Aufbau von Forschungsgruppen in Deutschland. Die Ausschreibungsfrist der neuen DFG-Förderung zur Verstärkung großer Verbünde wie Exzellenzcluster durch internationale Spitzenforschende ist gerade zu Ende gegangen. Das Interesse an der Förderung insbesondere aus den USA ist groß.
Das 1.000-Köpfe-Plus-Programm auf Programme der Alexander von Humboldt-Stiftung und der Deutschen Forschungsgemeinschaft auf. Die Alexander von Humboldt-Stiftung (AvH) steht für die Förderung herausragender internationaler Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und baut durch gezielte Maßnahmen Deutschlands globale Kooperationsnetzwerke aus. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) als größte Forschungsförderorganisation und zentrale Einrichtung für die wissenschaftliche Selbstverwaltung in Deutschland, unterstützt die Forschung in allen ihren Formen und Disziplinen an Hochschulen und Forschungseinrichtungen.
Das Programm wurde im Sommer 2025 mit 227 Millionen Euro aus Mitteln des BMFTR (Einzelplan 30) für den Zeitraum 2025 bis 2029 gestartet Aus dem Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität (SVIK) sind zusätzliche Mittel für das 1.000-Köpfe-Plus-Programm eingeplant. Die Bundesregierung wird das Programm mit weiteren 375 Millionen Euro verstärken. Diese zusätzlichen Mittel sollen für strukturbildende Investitionen in das Forschungs- und Wissenschaftssystem genutzt werden, um den strategischen Ausbau von Forschungs-Ökosystemen über ausgewählte Förderinstrumente zu erzielen.
Neue Bewilligungszahlen zu den Geförderten werden Anfang April bekannt gegeben.
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