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AMO: QuantenMOCVD – Neue Perspektiven für skalierbare Quantenmaterialien

4. Mai 2026. Zum 1. Januar 2026 ist das Forschungsprojekt QuantenMOCVD offiziell gestartet. Das vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt mit 16 Millionen Euro geförderte Vorhaben widmet sich der CVD gestützten Synthese sowie dem grundlegenden Verständnis und der Optimierung von zweidimensionalen Materialien und Multischichtsystemen für zukünftige Quantentechnologien.

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Foto: AMO

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QuantenMOCVD greift eine der zentralen Herausforderungen im Bereich der Quantentechnologien auf: die Entwicklung hochwertiger und zugleich skalierbarer Quantenmaterialien. Zweidimensionale Materialien bieten hierfür eine besonders vielversprechende Plattform. Dank ihrer außergewöhnlichen optischen, elektronischen, magnetischen und spinbezogenen Eigenschaften eröffnen sie ein breites Anwendungsspektrum, das von Einzelphotonenquellen und Detektoren bis hin zu spin und valley basierten Qubits sowie neuartigen Architekturen für Quantencomputer reicht.

Im Mittelpunkt des Projekts steht die Weiterentwicklung von CVD und MOCVD Wachstumstechnologien für zweidimensionale Quantenmaterialien und komplexe Heterostrukturen. Ziel ist es unter anderem, bilagiges Graphen mit einstellbarer Bandlücke und isotopischer Reinheit als Wirtsmaterial für Spin Qubits zu realisieren, Einzelphotonenemitter und Detektoren auf Basis zweidimensionaler Materialien zu entwickeln sowie kryogene bilagige MOSFETs für eine effiziente Qubit Ansteuerung in zukünftigen Quantenprozessoren zu erforschen.

Bei AMO wird QuantenMOCVD von Stephan Suckow innerhalb der Forschungsgruppe Photonics geleitet. Gemeinsam mit einem starken interdisziplinären Konsortium aus führenden Partnern aus Wissenschaft und Industrie bringt das AMO seine Expertise in das Projekt ein. Die Koordination liegt bei AIXTRON SE, beteiligt sind unter anderem die RWTH Aachen, die Philipps Universität Marburg sowie das VDI Technologiezentrum.

Der erfolgreiche Projektauftakt war geprägt von intensiven und konstruktiven Diskussionen. Wir danken allen Partnern für ihr großes Engagement und freuen uns darauf, in den kommenden Jahren gemeinsam das volle Potenzial zweidimensionaler Materialien für die nächste Generation von Quantentechnologien zu erschließen.

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👉 www.amo.de  

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