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AMA Verband für Sensorik und Messtechnik: Sensorik und Messtechnik – Fokus auf Stabilität und Zukunftsfähigkeit

Berlin, 30. März 2026 – Der AMA Verband für Sensorik und Messtechnik e.V. befragte seine Mitglieder zur wirtschaftlichen Entwicklung 2025. Die Ergebnisse zeigen eine moderate Erholung der Branche nach den rückläufigen Umsätzen des Vorjahres. Zudem rücken Themen wie Cyber Resilienz und nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit stärker in den Mittelpunkt.

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Branche mit leichtem Umsatzplus, Cyber Resilienz gewinnt an Bedeutung

Der AMA Verband für Sensorik und Messtechnik e.V. befragte seine Mitglieder zur wirtschaftlichen Entwicklung 2025. Die Ergebnisse zeigen eine moderate Erholung der Branche nach den rückläufigen Umsätzen des Vorjahres. Zudem rücken Themen wie Cyber Resilienz und nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit stärker in den Mittelpunkt.

  

Moderater Aufwärtstrend zum Jahresende 2025

Die Unternehmen der Sensorik  und Messtechnikbranche erzielten im vierten Quartal 2025 ein Umsatzplus von einem Prozent, gegenüber dem Vorquartal (Q3 2025). Im Vergleich zum Vorjahresquartal (Q4 2024) stiegen die Umsätze um elf Prozent. Damit festigte sich die wirtschaftliche Lage der AMA Mitglieder zum Jahresende moderat.

Die Auftragseingänge entwickelten sich leicht positiv mit einem Plus von zwei Prozent. Das Verhältnis von Auftragseingang zu Umsatz (Book to Bill Ratio) lag bei 0,96, was eine verhaltene, aber stetige Nachfrage signalisiert. Kurzarbeit spielte im vierten Quartal praktisch keine Rolle, ein positives Signal für die Beschäftigungslage der Branche.

Exportanteil und europäische Märkte

Der Exportanteil der Branche lag 2025 bei 50 Prozent. 31 Prozent davon entfielen auf Exporte innerhalb Europas, das weiterhin eine zentrale Absatzregion darstellt. Viele Unternehmen konzentrieren sich derzeit auf die Konsolidierung bestehender Märkte und den Ausbau neuer Partnerschaften.

Sonderfrage: Indien im Fokus internationaler Expansion
Im Kontext der laufenden Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen zwischen der Europäischen Union und Indien wurde erstmals die strategische Relevanz des indischen Marktes für die Branche erhoben.Die Ergebnisse zeigen ein differenziertes Bild: Knapp die Hälfte der befragten AMA Mitglieder (48 Prozent) plant, bestehende Aktivitäten in Indien auszubauen. Weitere 19 Prozent prüfen einen Markteintritt oder einen Ausbau des Engagements, während rund ein Viertel der Unternehmen aktuell keinen konkreten Handlungsbedarf sieht.

Damit gewinnt Indien für viele Unternehmen der Sensorik und Messtechnik an Bedeutung. Zeitgleich erfolgt die Bewertung mit Augenmaß, da Handels  und regulatorische Rahmenbedingungen eine entscheidende Rolle für zukünftige Investitionsentscheidungen spielen werden.

Sonderfrage: Vorbereitung auf den Cyber Resilience Act
In einer Zusatzfrage wurde erstmals die Vorbereitung auf den EU Cyber Resilience Act erhoben. 31 Prozent der befragten Unternehmen gaben an, bereits gut vorbereitet zu sein. Ein weiteres Drittel (33 Prozent) befindet sich in der Planungsphase, während ebenso viele derzeit noch keine konkreten Maßnahmen umgesetzt haben. Die Antworten verdeutlichen, dass die Branche die Bedeutung regulatorischer Anforderungen zunehmend erkennt, die Umsetzung befindet sich jedoch vielfach noch im Aufbau.

Ausblick auf 2026

„Die Sensorik  und Messtechnikbranche hat sich 2025 moderat entwickelt“, sagt Philipp Gutmann, Geschäftsführer des AMA Verbands für Sensorik und Messtechnik. „Viele Mitgliedsunternehmen zeigen eine vorsichtige Zuversicht und arbeiten daran, sich auf die kommenden regulatorischen und technologischen Herausforderungen vorzubereiten. Der Fokus liegt klar auf Verlässlichkeit, Innovation und einer schrittweisen Stärkung der Cyber Resilienz.“ 

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Weiterführende Links

👉 https://ama-sensorik.de   

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